Skanska nutzt digitale Werkzeuge an der weltweit leistungsstärksten Neutronenquelle


In Schweden, am Standort der Europäischen Spallationsquelle, wird ein Partikelbeschleuniger zur weltweit leistungsstärksten Neutronenquelle. Konstruktionspartner Skanska ist dank Bluebeam Revu in der Lage, bei diesem Projekt die Effizienz zu steigern und Zeit zu sparen. In den vergangenen sechs Jahren hat Skanska in die Produktivitätsmaximierung und die Behebung des Qualifikationsdefizits investiert, indem das Unternehmen eine Partnerschaft mit Bluebeam eingegangen und die Arbeitsabläufe großer, komplexer Projekte digitalisiert hat.

Skanska in Zahlen

  • 41.000 Mitarbeiter weltweit
  • 5. größtes Baugewerbeunternehmen der Welt
  • 14,7 Milliarden Euro Einnahmen im Jahr 2016
  • 800 Menschen arbeiten zur gleichen Zeit an der Europäischen Spallationsquelle (ESS)
  • 74,7 Millionen Euro für den Ausbau der Lund-Stadtbahnstrecke
  • 489 Millionen Euro für den Bau der ESS

Skanska hat als eines der größten Baugewerbeunternehmen der Welt erkannt, dass es wichtig ist, das Unternehmen zu pflegen, um den Erfolg zu erhalten, stetig zu wachsen und die Profitabilität zu steigern. Dazu zählt auch, die neuesten und besten digitalen Tools zur Verfügung zu stellen, damit die Ingenieure, Architekten und Bauunternehmer schneller, sicherer und intelligenter arbeiten können. Diese Tools unterstützen sie außerdem darin, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren: innovative Lösungen zu finden und erstklassige Gebäude wie die Forschungsanlage der Europäischen Spallationsquelle (ESS) in Lund in Schweden zu konstruieren.

Bei der ESS, die planmäßig im Jahr 2024 eröffnet werden soll, errichtet Skanska den Campus zur Unterbringung des leistungsstärksten Linear-Protonenbeschleunigers der Welt. An der 489 Millionen Euro teuren Forschungsanlage werden jährlich etwa 3.000 Forscher erwartet. Sie soll über ein heliumgekühltes Wolfram-Messzahnrad, eine Reihe an Laboren und ein Datenzentrum verfügen. Außerdem baut Skanska eine Stadtbahnstrecke auf etwa 6,5 km aus, die den Hauptbahnhof von Lund mit der ESS verbinden soll. Bei Projekten dieser Größe und Komplexität vertraut das Unternehmen in allen Aspekten von Planprüfungen bis hin zu Vor-Ort-Änderungen in besonderem Maße auf Bluebeam®, Revu® und Bluebeam Studio™.

Jedes Jahrhundert bringt neue Herausforderungen und Skanska ist überzeugt, dass der Erfolg des Unternehmens auch der engen Partnerschaft mit Bluebeam zu verdanken ist. „Wir müssen mit der Zeit gehen und wir brauchen andere Unternehmen, die wiederum unser Unternehmen dabei unterstützen“, so Emil Hagman, Digital Coach for Health, Safety and Sustainability bei Skanska Schweden. „Und genau darin liegt Bluebeams Stärke.“ Für Hagman gilt die Partnerschaft zwischen Skanska und Bluebeam als Vorzeigemodell einer guten Geschäftsbeziehung. Diese Beziehung beruht auf mehreren Grundprinzipien von gutem Bauen und guten Geschäften: Vernetzung der Mitarbeiter, um eine reibungslose und leichte Kommunikation zu ermöglichen, Einrichten von benutzerdefinierten Tools, sodass Arbeitsabläufe standardisiert sind und gleichzeitig an individuelle Anforderungen angepasst werden können, und Bindung und Einstellen von hochqualifiziertem Personal.

Menschen unabhängig von Zeit und Raum zusammenbringen

Von Skanskas Hauptverwaltung in Stockholm sind es fast 650 Kilometer bis zur ESS-Baustelle in Lund, einem der bislang anspruchsvollsten Projekte des Unternehmens. Manche Ingenieure arbeiten in der Hauptstadt, andere an regionalen Standorten in Schweden oder am Standort in Lund. Sie alle pendeln zwischen ihren Schreibtischen und Baustellen hin und her. Und bei einem Projekt solcher Größe sprechen wir nicht von einigen wenigen, sondern von mehreren Dutzend Skanska-Mitarbeitern, die neben dem Ausbau der Lund-Stadtbahn ihre Zeit in das Design, den Bau und die Überwachung des Baus des Campus stecken. Damit Pläne zeitnah überprüft werden und Änderungen umgesetzt werden können, um Verzögerungen – oder schlimmer – kostspielige Fehler beim eigentlichen Bau zu vermeiden, ist es bei Skanskas Größe und dem Umfang der Aufträge entscheidend, dass alle Beteiligten in Echtzeit miteinander kommunizieren können.

Feroz Razwan, Bauingenieur und BIM Leader, profitiert täglich von den Vorteilen digitaler Baupläne. Früher mussten Pläne noch von Hand erstellt und dann zur Überprüfung an ein anderes oder mehrere andere Büros geschickt werden. Heute verläuft die Kommunikation dank der Möglichkeit, Dokumente mit der mobilen Revu-App noch auf der Baustelle zu erstellen und diese Zeichnungen digital an andere Parteien zu schicken, optimiert und verzögerungsfrei,. Hinzukommt, dass Skanska so deutliche Einsparungen bei den Papierkosten verzeichnen kann.

Dank digitaler Pläne können die Nutzer nicht nur sehen, welche Änderungen gemacht wurden, sondern auch von wem. „Wenn ich einen Plan ausdrucke und einige Markups hinzufüge, dann setze ich nicht meine Unterschrift darunter, also weiß keiner, wer die Markups gemacht hat und warum. In Revu hingegen kann ich Markups machen und jeder sieht, dass ich es war. Ich kann Kommentare hinzufügen und auch, wenn diese vielleicht zunächst nicht angezeigt werden, kann man immer auf die Informationen zugreifen – und das ist das Entscheidende", so Razwan. Durch die Markupliste in Revu ist die Nachvollziehbarkeit deutlich besser. Veränderungen können nachverfolgt und aktualisiert werden, sodass Fragen nicht ungeklärt bleiben und es klar ist, wann ein Problem angesprochen wurde. Hinzukommt, dass der Beitrag, den jeder Einzelne zu einem Projekt leistet, nun vom Team wahrgenommen werden kann. Für Jimmy Forsberg, Programmverantwortlicher für Bluebeam und Entwicklungsleiter für GoMobile bei Skanska Schweden ist es wichtig, von unterwegs auf die Pläne zugreifen zu können, sei es auf der Baustelle oder bei einem hektischen Tag im Büro. „Für die Zusammenarbeit mit unseren zahlreichen Mitarbeitern auf den Baustellen ist es sehr hilfreich, einfache Lösungen und Funktionen wie Batch Link zur Verfügung zu haben, da wir so die Pläne, insbesondere auf unseren iPads, viel schneller anschauen können."

Staffan McLearnon, Production Manager bei Skanska Schweden verwendet unterwegs regelmäßig Revu zum Erstellen von Verkehrsplänen – wie für den Ausbau der Lund-Stadtbahn. „Wir verwenden Bluebeam zum Skizzieren und Zeichnen von Verkehrsmanagementplänen. Dann können wir auf die Baustellen fahren und das, was wir gerade gezeichnet haben mit der Realität vergleichen und noch vor Ort Verbesserungen vornehmen."

Auch in der Zusammenarbeit und der Kommunikation werden größere Entfernungen überwunden. Lotta Wibeck, Programme, Business and Change Manager bei Skanska Schweden ist aufgefallen, dass ihre Kollegen in Gesprächen häufig Revu als Hilfsmittel aufführen, für die Kontaktaufnahme mit Kollegen, die sie ohne das Tool vielleicht nicht hätten. „Wenn wir die Leute fragen, wer ihnen am meisten hilft, antworteten sie, die Person, die neben ihnen sitzt. Das Alter des Kollegen, der neben einem sitzt spielt keine Rolle – man hilft sich gegenseitig. Im Baugewerbe kann man es sich nicht leisten, bis zum nächsten Tag auf eine Antwort zu warten. Wenn man ein Problem hat und nicht weiterkommt, dann braucht man die Hilfe sofort." Sobald die Leute den Wert von Revu erkennen und verstehen, wie es sie bei ihrer Arbeit und bei der Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben unterstützen kann, wollen sie lernen, damit umzugehen. Und ein Arbeitsplatz, an dem die Leute effektiv und begeistert miteinander kommunizieren und ihre Mitarbeiter kennenlernen, ist ein Arbeitsplatz, an dem Effizienz und Produktivität aufblühen können.

„Sobald die Leute den Wert von Bluebeam erkennen und verstehen, wie es sie bei ihrer Arbeit und bei der Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben unterstützen kann, wollen sie lernen, damit umzugehen."

Eine maßgeschneiderte Lösung

Bei dem schwedischen Unternehmen Skanska wird Revu von etwa 5.000 der 10.000 Mitarbeitern genutzt. Das heißt, die Software wird täglich weltweit an Skanska-Standorten von Mitarbeitern unterschiedlichster Funktionen und Erfahrungsniveaus genutzt. Benutzerfreundlichkeit, unternehmensweite standardisierte sowie individuell definierbare Funktionen machen die Software so wertvoll.

Forsberg, der bei Skanska dafür zuständig ist, alltägliche Arbeitsabläufe zu verbessern, ist von Revus Potenzial überzeugt. „Viele Aufgaben werden durch Revu erleichtert. Was man braucht, ist eine Software, die eine relativ unkomplizierte, einfache und innovative Nutzung verspricht und außerdem benutzerdefiniert anpassbar ist." Mit Revu kann Skanska eine Reihe von Tools erstellen, die für jeden einzelnen Nutzer zugänglich sind. und gleichzeitig sicherstellen, dass die Symbole und Berechnungen in allen Skanska-Dokumenten identisch sind. Auf diese Weise können alle, die im Unternehmen an einem Projekt beteiligt sind, viel schneller einsteigen und die Pläne verstehen. Darüber hinaus unterstützt Revu das Entstehen eines institutionellen Gedächtnisses und Lernens, da Daten in standardisierter Form leichter extrahiert und verglichen werden können. Gleichzeitig können alle Nutzer vom Statiker bis zum Projektmanager ihr Werkzeugset personalisieren, indem sie ungenutzte Schaltflächen ausblenden und sich häufig verwendete anzeigen lassen.

„Es ist vor allem die kleinen Dinge wie Tastaturkürzel und kleine Funktionen, die wir alle jeden Tag benutzen, die uns so viel Zeit ersparen", erklärt Forsberg. Auch neue Nutzer wagen den Einstieg in Revu, weil sie von den einfachen Anpassungsmöglichkeiten überzeugt sind. Bei Skanska Schweden verfolgt man einen weichen Ansatz, bei dem sich die Kollegen beim Kennenlernen der digitalen Designwelt gegenseitig unterstützen, anstatt die Nutzung durch die Geschäftsführung vorzuschreiben. Zweck dieser Herangehensweise sei es, „die Leute nicht zu etwas zu drängen, sondern ihnen den Einstieg selbst zu überlassen", erläutert Hagman. „Manchmal passiert es, dass die Nutzer am Anfang mit all den Schaltflächen und Tools überfordert sind, dann erkläre ich ihnen, was die Benutzeroberfläche ist und dass sie alles beliebig verändern können. Wenn sie diese Tools nicht brauchen, dann können sie sie einfach entfernen. Denn sie arbeiten damit und müssen sich mit den Tools wohlfühlen."

Mitarbeiter bei der Nutzung Ihres Potenzials bestmöglich unterstützen

„Die Leute, die an einem Projekt arbeiten machen letztendlich den Unterschied“, so Wibeck. In jedes Bauprojekt wird viel Arbeit gesteckt und es ist kein leichtes Unterfangen, einen so komplexen, sicheren und großen Campus wie ESS zu bauen, doch Wibeck weiß, dass in jedem Unternehmen die Leute, die dort arbeiten, die wichtigste Rolle spielen. „Ohne die Mitarbeiter ist man gar nichts – kümmert man sich um sie, wird man reich belohnt."

„Ohne die Mitarbeiter ist man gar nichts – kümmert man sich um sie, wird man reich belohnt."

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass das Mitarbeiterengagement in direktem Zusammenhang mit der Mitarbeiterzufriedenheit steht. Das bedeutet, zufriedenen Mitarbeitern ist ihr Unternehmen wichtiger und im weiteren Sinne auch das Projekt, an dem sie arbeiten. Auf diese Weise wird die Produktivität gesteigert und somit auch die Gewinnmargen. Revu ist eine der Methoden, die Skanska Schweden einsetzt, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu sichern, denn es ermöglicht ihnen unbeliebte und langweilige Arbeitsabläufe wie langwierige, monotone Berechnungen, das Organisieren von Materialien und Nachbesserungen abzuschaffen.

Ingenieure wie Razwan wissen dies aus eigener Erfahrung. „Mit Bluebeam kann ich meine täglichen Aufgaben effizienter erledigen und schaffe so mehr in weniger Zeit. Und es geht nicht nur mir, sondern auch all meinen Kollegen so." Ein Teil von Hagmans Arbeit besteht darin, seine Mitarbeiter für Revu und Studio zu schulen. Er berichtet, dass es während der Schulung oft eine Art Aha-Erlebnis, gibt, bei dem die Leute feststellen, dass sie die langweiligen Arbeitsschritte nicht mehr machen müssen, die sie jetzt seit zwei oder drei Jahren machen. Die werden einfach aus ihrem Arbeitspensum gestrichen. „Bluebeam hat für mich und viele andere die langweiligen Arbeitsschritte abgeschafft", so Hagman.

Skanska profitiert nicht nur heute davon, digitale Tools einzuführen, die das Leben der Mitarbeiter erleichtern – sondern auch das Skanska der Zukunft. Zukünftige Mitarbeiter, die im digitalen Zeitalter geboren werden und aufwachsen, werden nicht nur mit den modernsten Tools umgehen können, sondern auch von den Arbeitgebern erwarten, dass die verwendeten Tools auf dem neuesten Stand sind. Denn so wird sichergestellt, dass Überdruss vermieden wird und sie jederzeit auf alles, was sie benötigen, zugreifen können – egal, ob sie am Arbeitsplatz, zu Hause oder wo auch immer sind. „Wir müssen uns auch auf unsere zukünftigen Mitarbeiter einstellen“, so Hagman. „Wir müssen mit der Zeit gehen. In Zukunft werden die Leute viel mehr von der Mobilität und den digitalen Arbeitsabläufen, die sie nutzen, erwarten. Wir dürfen mit der Digitalisierung nicht aufhören."

Dem stimmt Forsberg voll und ganz zu.

„Wir reden immer von dem Bluebeam-Feeling, und tatsächlich kommen nach jeder Schulung ein, zwei oder manchmal auch fünf Teilnehmer auf uns zu und sagen: ‚Diese Funktionen werden uns enorm weiterhelfen. Ich wünschte, ich hätte früher davon gewusst.‘"


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